Philosophie

Warum funktioniert Astrologie? Astrologie läßt sich  nur vor dem Hintergrund des ptolemäischen (geozentrischen) Weltbildes wirklich erklären. Die moderne Kosmologie läßt zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos keine Sinnverbindung zu. Das Analogieprinzip setzt nämlich eine Entsprechung, eine strukturelle Abbildbarkeit voraus, wie sie z.B. zwischen Fußreflexzonen und dem ganzen menschlichen Körper, aber auch zwischen den unteren sechs menschlichen Energie-Doppel-Trichtern (“Chakren”) und den zwölf Tierkreiszeichen besteht. Der Mensch wird vom Universum geprägt, aber er “prägt” es gleichzeitig auch zurück, es ist eine ununterbrochene Wechselbeziehung. Auch das ptolemäische Weltbild hat seine offensichtlichen Begrenzungen, es steht der Wirklichkeit jedoch näher als eine “kalte Leere” eines “unendlichen”, und dennoch “in sich gekrümmten” Universums ohne Mittelpunkt, das sich jeder Vorstellung und Vernunft entzieht, bei dessen Beschreibung die einfache, nachvollziehbare Logik kunstvoll ad Absurdum geführt wird.

Gibt es eine Alternative zum kopernikanischen Weltbild? Ja, es gibt sie. Es ist das biologische Weltbild, in dem unsere Erde eine Riesenzelle ist, auf deren Innenoberfläche wir leben. Das herrschende “Welt-Bild” entspricht dem “Selbst-Bild”, bzw. “Gottes-Bild”. Das kopernikanische Weltbild ist gerade mal 300 Jahre alt. Was sind 300 Jahre, verglichen mit schätzungsweise Millionen von Jahren, die der Mensch in seiner heutigen Form schon existiert (siehe “verbotene Archäologie”)? Das heliozentrische Weltbild ist in Wahrheit allen seinen Teilen völlig unbewiesen. Es beruht auf der bloßen Annahme eines ewig geradlinig, mit unveränderlicher Geschwindigkeit durchs Universum eilenden Lichtstrahls. Jede Krümmung oder Geschwindigkeitsänderung (beides wurde zwischenzeitlich sogar gemessen) ließe es in sich zusammenfallen wie ein provisorisches Rechenmodell (das es nach Kopernikus eigener Aussage auch immer nur gewesen ist)! Denn Kopernikus wollte mit seinem Modell hauptsächlich die Rückläufigkeit der Planetenbewegung eleganter berechnen, wobei es für die Beschleunigung bzw. Abbremsung auf der elliptischen Umlaufbahn durchaus noch andere Rechenmodelle als das Newton`sche “zentrifugale Kräftegleichgewicht” gibt.

Wozu dient astrologisches Wissen? Gegenfrage: warum benutzen Menschen Landkarten und Fernrohre? Letztendlich dazu, um ihre innewohnenden Visionen besser zu ver-wirk-lichen. Erfolg und Glück ist, die eigenen Vorstellungen Wirklichkeit werden zu lassen. Dieser Wunsch, sowie seine Erkenntnisfähigkeit unterscheidet den Menschen fundamental vom Tier. Die Erkenntnis, daß das “Kosmogramm” (Horoskop) tatsächlich eine genaue Beschreibung der Persönlichkeit darstellt, impliziert zweierlei:

  1. Ich bin genau so, wie es das “Schicksal” gemeint hat. Ich brauche mich nur noch zu akzeptieren (“liebe deinen Nächsten wie dich selbst”).
     
  2. Ich kann aber auch willentlich niemand anderes werden, als es der im voraus festgelegte “organisch-biologische Entwicklungsplan” strukturell zuläßt (die charakteristischen Handlinien/Lebenslinien formen sich schon lange vor der Geburt im Embryo). Die eigentlichen Lektionen hält das Leben sowieso für mich bereit, zur bereits festgelegten Zeit. “Tiefsten Sinn” in allem, was geschieht, zu erkennen, ist die große Aufgabe. ”Die Reinigung des Herzens ist das Ziel aller spirituellen Disziplinen.” (Sai Baba).

Umkehrung aller Werte? Die “kopernikanische Wende” hat den Menschen an den Rand des Abgrundes gebracht, nach Nietzsche “auf die schiefe Bahn, in das durchbohrende Gefühl seines Nichts”. Die nächste anstehende Wende wird ziemlich genau eine “180°-Kehrtwende” sein. Sinn statt Sinnlosigkeit, Gott im Zentrum des Universums, statt aus ihm verbannt, der Mensch die Krone der Schöpfung statt ein “Krebsgeschwür” (als das ihn der “grüne Vordenker”, populäre Umweltschützer und WWF-Gründer Prinz Philip Windsor in seinem berüchtigten Zitat vom “tödlichen Virus” bezeichnet hat).

Habe ich einen freien Willen? Ja, aber nur bezüglich einer einzigen Wahl: Gottzugewandt oder gottabgewandt zu leben. Alles andere (Gedanken, Handlungen, Schicksal) ist eine Folge dieser Ur-Entscheidung, die ich jedoch jederzeit neu treffen kann.

Gibt es das “Böse”? Dem kollektiven “Satan” entspricht auf der individuellen Ebene das “falsche Ich” (ahamkara), welches dem Wunsch der Einzelseele (jiva) entspringt, sich der Illusion der Unabhängigkeit von Gott (vom Ganzen) hinzugeben. Dazu erfindet das Ego im Extremfall die Story von der letztendlichen Sinnlosigkeit der Schöpfung, die zu erkennen nur einem “Erleuchteten” (Illuminaten) vorbehalten ist (weil nur dieser diese “schaurige Wahrheit” ertragen kann). Die “ultimative Leere” steht jedoch der Religion und der Philosophie entgegen, da diese ja nur in Bezug zu “etwas” möglich sind. Das nihilistische Weltbild wird u.a. in John Lennos Welthit “Imagine” besungen. Diese im Kern emotions- und lieblose Weltanschauung hat heutzutage viele “coole” Umschreibungen wie: “alles ist relativ”, es gibt “nichts Gutes oder Falsches” (s. “Gespräche mit Gott”), es gibt keinen “persönlichen Gott”, Luzifer, der “Weltenego”, ist der wahre “Messias”. Aber allein schon “alles ist relativ” ist ein Widerspruch, denn “alles” ist eine absolute Aussage.

Was ist Liebe? Freiwilliger, vollkommener Austausch/Kommunikation zwischen selbstbestimmten Individuen, vor allem zwischen Mensch (Jiva) und individuellem, personifizierten Gott (dem “All-Anziehenden”, im Sanskrit als “Krishna” bezeichnet). Liebe ist die Verbundenheit in der Verschiedenartigkeit, die Akzeptanz der Vielfalt in der Einheit (“Unity in Diversity” - Leitspruch der Veden).

Meine Erfüllung als Seele? Mich als Individuum in freiwilliger Selbstentscheidung und Selbstaufgabe dem Ganzen (Gott) zur Verfügung zu stellen. Gott im Menschen und in der Schöpfung zu dienen, ohne nach den Früchten zu schauen, Aus reiner Liebe zu Gott. Intensives Wünschen und Konzentration auf das eine Ziel, verbunden mit Entsagung Reinigung des Herzens führt über kurz oder lang in die nächste Bewußtseinsdimension. Meistens geht es jedoch nicht ohne Kampf auf Leben und Tod zwischen dem Ego und dem innewohnenden Göttlichen, der sich kollektiv im Kampf der Kulturen oder Kampf der Dynastien manifestiert. Die Tötung der Erstgeborenen durch Herodes (Christus), den Pharao (Moses) und Kamsa (Krishna) entspricht auf der individuellen Ebene dem verzweifelten Versuch des Ego, den irgendwann aufkeimenden göttlichen Funken zu unterdrücken.

Ist der Mensch von Grund auf “gut”? Diese Frage spaltet die Philosophen seit jeher in zwei Lager: Das “Herrschenwollen-über-andere” wird von Emanuel Kant als die Grundmotivation für die Entstehnung der menschlichen Gesellschaft angesehen. Sein idealer Staat ist deshalb ein “Superstaat”, der die “Bestie Mensch” mittels eiserner Gesetzgebung und High-Tech beherrscht. Diametral entgegengesetzt ist das Menschenbild Friedrich Schillers. Bei Schiller ist die “elterliche Liebe” die treibende Kraft, die selbstlose Fürsorge um ein neues “Drittes”. Schiller sieht im “Bösen” lediglich Übergangszustände in der menschlichen Entwicklung vom Unbewußten zum Bewußten, vom “verantwortungslosen”, lernenden Kind zum souveränen, freiwilligen Mitglied einer Gemeinschaft. Sein Ideal für das Menschheitskollektiv ist ein Bund souveräner Nationalstaaten, die  gemäß dem Gemeinwohlprinzip kooperieren. Übrigens ist der erste Nationalstaat (nämlich Frankreich), der sich dem Gemeinwohl verpflichtet hat, nur aufgrund einer “göttlichen Intervention” zum Leben erwacht nämlich durch das Werk eines 18jähriges Bauernmädchens, der “Jungfrau von Orleans”.

 

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